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Der Schusterhof
Das denkmalgeschützte ehemalige Wohnhaus von Hans Schuster aus der Tiergartenstraße 18 wurde umgesetzt und in der neue Ortsmitte von Trebendorf wieder aufgebaut.
Der gesamte Komplex, bestehend aus dem Schrotholzhaus, dem Backofenhaus, einer Museumsscheune, dem Brunnen sowie den Außenanlagen, wurde am 28. Mai 2010 feierlich durch Vattenfall an die Gemeinde übergeben. Im Dachbodenbereich der Scheune befindet sich ein historisches Klassenzimmer.

Zur Eröffnung des VI. internationalen Dudelsackfestivals am 18.06.2010 wurde eine Holzstatue zu Ehren des Trebendorfer Dudelsackspielers eingeweiht. Die Pflege und Bewirtschaftung der Anlagen erfolgt unter Verantwortung der Domowina-Ortsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Frauenverein Trebendorf.

Veranstaltungen auf dem Schusterhof
•    Musikalische Sonntage mit Brot- und Kuchenbacken im Mai / August
•    Führungen für Kinder, Schüler und Touristen
•    Buchlesungen und Theateraufführungen, Gottesdienst
•    Demonstration des Backens (Brot, Kuchen, Stollen, Plätzchen) im Holzbackofen

 

Rhododendron-Senke
Im Herzen von Trebendorf wurde im Frühjahr 2011 aus einer alten zugewucherten Kiesgrube (Bild li.) ein kleiner Naherholungsbereich geschaffen – die Rhododendron-Senke (Bild re.). Begonnen hat alles mit der Herausnahme von ca. 40 teils abgestorbenen Bäumen, um genügend Licht und Raum für die Wege und Pflanzflächen zu schaffen. Die Böschungen wurden saniert, geglättet und teilweise mit Findlingsmauern abgefangen.
Ein Rundwegesystem mit drei Anschlüssen an die umgebenden Straßen wurde hergestellt und sechs Parkbänke an den schönsten Blickbereichen aufgestellt. 18 Bäume wurden neu gepflanzt, dazu kamen 163 Sträucher und 224 Rhododendron und Azaleen in 20 Sorten. Die rund 2000 Sträucher, Farne und Bodendecker sollen über das ganze Jahr für Farbe in der Rhododendron-Senke sorgen. Im Herbst werden noch 600 Blumenzwiebeln eingebracht, damit auch schon im zeitigen Frühjahr die ersten bunten Tupfer, die dann folgende Farbenpracht der Rhododendronblüte ankündigen. Mit der Rhododendron-Senke ist ein großer Wunsch der Trebendorfer Realität geworden und wir hoffen und wünschen das diese kleine aber feine Anlage im Laufe der Jahre immer schöner und üppiger wird. Möglich wurde die Schaffung dieses Kleinods auch dank der Finanzierung durch die Vattenfall Europe Mining AG und der ausführenden Firma Pasora Tief- und Straßenbau aus Hoyerswerda.
(Thomas Nickel)

 

Glockenturm in Mühlrose
Der Glockenturm war Bestandteil des Schulgebäudes von Mühlrose. Mit Übernahme des Gebäudes durch das BKK- „Glück Auf“ (jetzt Forsthaus Vattenfall), wurde der Glockenturm demontiert und als Erinnerungswert und Uhranzeige mit Läutwerk für den Friedhof im Ort aufgebaut.
Eine Flächengründung aus ausbetonierten Stahlträgern trägt das Bauwerk auf dem Sandboden. Darauf wurde ein zimmermannsmäßiger Abbund aus Holzbalken verankert. Auf diesem Abbund steht seinerseits die Holzkonstruktion mit dem Uhrwerk. Der Glockenturm ist begehbar.

 

Kachelmann - Wetterstation
Am 1. Oktober 2008 weihte der Wetterexperte Jörg Kachelmann am Sportplatz in Trebendorf, im Beisein vom Leiter Bergbauplanung und Infrastruktur bei Vattenfall Europe Mining, Herrn Prof. Dr. Dähnert, dem Kindergarten Trebendorf und interessierten Bürgern aus Trebendorf und Umgebung eine neue Wetterstation in der Gemeinde ein.
"Mit der Wetterstation in Trebendorf verdichtet sich das Messnetz in der Region. Sicher eingezäunt stehen die Geräte seit gestern auf dem Trebendorfer Sportplatz. Thomas Kraink, Mitglied im Sportverein, versprach, künftig ein Auge darauf zu haben. Bis vor zwei Jahren hatte diese Aufgabe der 75-jährige Hans Mrosk inne. Diesen beiden ehrenamtlichen Helfern sprachen Kachelmann und Wolfgang Martin, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, gestern ihren Dank aus.
Rund 1200 Messstationen gibt es in Deutschland. Allein rund 600 davon betreibt Jörg Kachelmann über seine Firma Meteomedia in der Bundesrepublik, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Österreich und Lichtenstein. Zukünftig flimmern die Werte aus Trebendorf bei der ARD im Wetterbericht."

 

Sowjetisches Kriegerdenkmal
Im südöstlichen Teil Trebendorfs, unmittelbar an der Straße nach Weißwasser, befindet sich ein großer Ehrenfriedhof. Der schlanke zentrale Obelisk mit dem hoch aufragenden roten Stern, der vor einigen Jahren noch einen etwas traurigen Anblick bot, erstrahlt seit kurzem wieder in leuchtendem Weiß und Rot. Im Jahre 2007 wurde der gesamte Friedhof liebevoll rekonstruiert. Hier haben mehr als 500 sowjetische Soldaten und Offiziere, die in der Zeit vom 17. bis zum 20. April 1945 in der Gegend um Muskau und Spremberg fielen, ihre letzte Ruhestatt gefunden.
...
Auch in und um Trebendorf, das mitten im Gefechtsgebiet lag, waren viele Opfer zu beklagen. Nach Beendigung der Kampfhandlungen wurden auch die Gefallenen der weiteren Umgebung des Dorfes aus ihren provisorischen Gräbern auf diesen zentralen Ehrenfriedhof überführt und hier mit militärischen Ehren bestattet. Nur 43 der Toten sind gegenwärtig namentlich bekannt. Ihre Namen wurden auf dem Sockel des Obelisken verewigt ...
In der von der Gemeinde gut gepflegten Anlage wird ihr Andenken in Ehren gehalten.


Anzahl Sammelgräber: 104
Anzahl Einzahlgräber: 2
Anzahl Bestattete: 535

Quelle: http://www.dokst.de/node/1115/?details=1022 (Stiftung Sächsische Gedenkstätten)